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Gib uns unser täglich Brot....

und führe uns nicht in Versuchung, es im Supermarkt zu kaufen.

Die Versuchung liegt natürlich für Großfamilien und Menschen mit geringem Einkommen nahe.

Wer aber die Litanei an Inhaltsstoffen von Broten aus dem Supermarkt beachtet hat da schnell ein ungutes Gefühl. Dazu kommt, dass zugesetzte Enzyme als technische Hilfsmittel und nicht als Inhaltstoffe gelten und so nicht auf der Zutatenliste angegeben werden. Die richtigen Handgriffe und das Wissen um die gekonnte Verarbeitung werden bei der industriellen Produktion durch künstliche Enzyme ersetzt. Auch die Zugabe von zusätzlichen Gluten ist üblich um den Teig maschinengängiger zu machen. Diese sorgen auch dafür, dass sich Teig mit wesentlich weniger Gehzeit verarbeiten lässt als es mit nur natürlichen Zutaten möglich ist. Dazuhin wird durch Gentechnik hergestelltes Eiweiß zugefügt um den Broten eine knusprige Konsistenz zu verleihen.

Mit Bäckerhandwerk hat das nichts mehr zu tun. Diese Brote haben von der Herstellung bis zum Verbraucher keinen Bäcker gesehen. Allenfalls Lebensmittelchemiker. Wen wundert es da noch, dass immer mehr Unverträglichkeiten beklagt werden.

Ich boykottiere industriell hergestelltes Brot. Mach mit. Das ist die einzige Sprache die die Industrie versteht, www.naturbrisant.com

Nach dem Krieg durften Bürger wenn der Landwirt abgeerntet hatte zum Ährenlesen. Auch meine Mutter stolperte mit dem Kinderwagen über abgeerntete Äcker und las die liegengebliebenen Ähren auf. Bei entsprechender Menge bekam man dafür bei der Mühle ein Pfund Mehl. Später ging ich in den Schulferien als Erntehelfer zu einem nahegelegenen Bauer. Geld gabs dafür nicht. Aber ein zünftiges Abendbrot mit leckerem Brot aus dem Backhäuschen das mit Holz angefeuert wurde.

Zur Belohnung gabs noch eine Tüte Mehl und ab und zu auch mal Eier und Fallobst.

Für meine Mutter war der Tag da wieder gerettet. Sie konnte frisches herrlich duftendes Brot backen und in der Resthitze vom Backofen einen Apfelkuchen.

Und so ging es damals bei vielen Haushalten. Viele hatten noch nicht mal einen Backoften.

Die durften Ihre Backwaren für einen kleinen Obulus zum Bäcker bringen oder auch ins Backhaus das es damals noch an vielen Orten gab.

Das Korn war auch damals schon von Natur aus Glutenhaltig und keiner klagte über Glutenunverträglichkeit. Allerdings wurde damals auch noch nicht zusätzlich Gluten beigemischt um den Teig maschinengängig zu machen. Klar, es wurde ja auch noch von Hand geknetet. " Unser täglich Brot gib uns heute " Und kein Mensch redete von Glutenunverträglichkeit oder musste deshalb sogar zum Doktor rennen.

Ganz andere Zeiten kamen dann, als Monsanto miit genmanipuliertem Korn und Glyphosat viele Bauern unter Vertrag nahm. Manipuliertes Korn, das nicht mehr keimfähig war. Die Bauern die bei Monsanto unter Vertrag waren konnten und durften kein Saatgut mehr aus der Ernte nehmen.

Seit Monsanto mit Glyphosat und der indusriellen Brotherstellung ist Glutenunverträglichkeit in aller Munde.

Ich gehe deshalb nur noch zu Bäckern die nachweislich Mehl aus Biokorn verarbeiten und keine Backmischungen verwenden.

Oder... Ich backe mein Brot selbst mit einem einfachen Rezept von Oma. Mehl, Hefe, Salz und Wasser, mehr braucht es nicht. Teigzubereitung 10 Minuten. Solange der Teig geht muss ich nicht anwesend sein. und dann ab in den Backofen für 50 Minuten. Die Wohnung ist dadurch erfüllt von einem herrlichen Duft nach frischem Brot und vermittelt ein Gefühl von Heimat.

Ein Grund mehr, industriell hergestelltes Brot zu boykottieren. Mach mit! www.naturbrisant. com

Übrigens: Brot vom Supermarkt kostet erheblich weniger als Brot vom Bäcker. Mein selbstgebackenes kostet aber erheblich weniger als das vom Supermarkt, schmeckt besser und ist sehr bekömmlich. Mach mit! www.naturbrisant.com Klaus Rudi Müller

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